Fotodokumentation: Stefan Gloede

"change"

FerienTanzWoche N° 20

Tanztheater Workshop

für Kinder und Jugendliche von 9 – 14 Jahren

Auch in dieser FerienTanzWoche mit dem Titel „change“ waren die Kinder und Jugendlichen einladen sich zum Thema Veränderung auseinander zu setzen. Was bedeuten Veränderungsprozesse für die (Um)Welt, der näheren Umgebung, aber auch für sie ganz persönlich und den eigen Körper? Oft werden damit auch Ängste, Zweifel und Befürchtungen verbunden, aber auch Hoffnung, Neugier und Zuversicht. Alle Aspekte bestimmen unser Denken, Fühlen und Handeln.

15 Mädchen stehen einzeln verteilt auf der Bühne und lauschen still mit geschlossenen Augen einer Musik. Zuerst suchen die Augen nach Orientierung, dann dirigieren die Hände zart zum Takt und lassen den eigen Körper tanzen. Erst introvertiert ganz bei sich, dann stärker und Raumgreifend in Interaktion mit den anderen Tänzerinnen. Mit der Interaktion verändern sich Bewegungen, Muster, Rollen, Verhalten, Formen und Haltungen, im permanenten Wechselspiel der Impulsweitergabe. Im TANZLABOR improvisierten die Kinder und Jugendlichen mit den Prinzipien der Impulsweitergabe und entwickelten daraus tänzerische Miniaturen zum inhaltlichen Kontext. Bewegungen werden an konkrete Ideen gekoppelt und finden dadurch einen körperlichen Ausdruck. Wenn innere Motivation den Körper bewegt entsteht ein stimmiges Bild. Nicht einstudierte Disziplin steht im Fokus der Arbeit, sondern die wache Positionierung in der Gesamtsituation. Nicht die Perfektion wird angestrebt, sondern Stabilität im Individuellen und Klarheit in der Formulierung der eigenen Position.

dance theater work shop

for children and teens aged 9 – 14

In this holiday dance week entitled „change“, the children and young people were invited to explore the topic of change. What do processes of change entail for the (surrounding) world, the immediate environment, but also for themselves and their own bodies? Often fears, doubts and anxieties are associated with change, but hope, curiosity and confidence too. All of these aspects determine our thoughts, feelings and actions.

15 girls are standing one by one on the stage, listening quietly to music with their eyes closed. At first their eyes search for orientation, then their hands gently direct them to the beat and make their own bodies dance. First introverted, completely with themselves, then stronger and more engaging in interaction with the other dancers. Movements, patterns, roles, behaviour, forms and postures change with interaction, in a permanent interplay of impulse transmission. In the TANZLABOR, the children and young people improvised on the principles of impulse transmission and used them to develop dance miniatures relating to the context. Movements are linked to concrete ideas and thus find physical expression. When inner motivation moves the body, a consistent picture is produced. The work does not focus on rehearsed discipline, but on alert positioning in an overall situation. The aim is not perfection, but stability in individuality and clarity in the formulation of one’s own position.

Projektwoche

23. – 27.10.2023 / Treffpunkt Freizeit

Präsentation

27.10.2023 Bühne: Großer Saal im Treffpunkt Freizeit

Beteiligte Kinder
Charlotte, Elena, Elisa, Elodie, Elsa, Helene, Klara, Leonie, Lilli, Luise, Maia, Melyna, Mette, Mia, Mira
Team

Paula E. Paul : künstlerische Leitung
Jördis Wölk : künstlerische Mitarbeit
Michael Zillmann : Bühne und Licht
Edwin Podubin : Musik-Zuspiel
Lena Daase : Betreuung
Luisa Gose : Betreuung
Uwe Rühling : Organisation
Stefan Gloede : Fotodokumentation
Erik Braun : Videokamera
Sirko Knüpfer : Videodokumentation
Le Midi-Café im Treffpunkt Freizeit : Catering

Die Veranstaltung wird gefördert von ChanceTanz, einem Projekt von „Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e. V.“ im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des BMBF. In Kooperation mit den Projektpartnern Kubus gGmbH – Treffpunkt Freizeit, Jugendmigrationsdienst im Quartier und KOMBINAT kombiniert Tanz und Film gUG.